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Planet Schule

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Gesellschaft und Kirche | Unterricht Klasse 7

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Unterrichtsmaterial Gesellschaft und Kirche | Unterricht Klasse 7 von Planet Schule ergänzt den gleichnamigen Film aus der Reihe „Das Christentum“ und beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Verantwortung der Kirche, christlicher Nächstenliebe und ehrenamtlichem Engagement. Im Mittelpunkt stehen die jungen Frauen Alyn und Tezebit, die sich im katholischen sozialen Zentrum Petershof in Duisburg Marxloh für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen. Anhand ihrer Erfahrungen wird verdeutlicht, wie christliche Werte wie Solidarität, Barmherzigkeit, Frieden und Nächstenliebe im Alltag praktisch verwirklicht werden können. Darüber hinaus greift das Material grundlegende theologische Fragestellungen auf, insbesondere die Bedeutung der Nächstenliebe im Christentum und die Frage, weshalb es trotz des Glaubens an einen guten Gott Leid, Krieg und Böses in der Welt gibt. Die Unterrichtseinheit umfasst fünf thematisch aufeinander abgestimmte Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Aufgabenformaten und teilweise differenzierten Anforderungsniveaus sowie Lösungsvorschläge und einen Unterrichtsverlaufsplan. Die Lernenden setzen sich mit den Motiven sozialen Handelns auseinander, erschließen biblische Aussagen, beschäftigen sich mit theologischen Deutungen des Bösen und reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten, Verantwortung für Mitmenschen zu übernehmen. Das Material verbindet damit die Vermittlung christlicher Glaubensinhalte mit ethischer Urteilsbildung und lebensweltbezogener Reflexion.

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Das Unterrichtsmaterial eignet sich insbesondere für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 7 am Gymnasium und kann auch in höheren Jahrgangsstufen zur Wiederholung und Vertiefung grundlegender christlicher Glaubensinhalte eingesetzt werden. Die von Planet Schule entwickelte Unterrichtseinheit orientiert sich an den Bildungsplänen für evangelische und katholische Religion in Baden Württemberg sowie an den Lehrplänen von Rheinland Pfalz. Im Mittelpunkt stehen die religiöse Identitätsentwicklung, die Auseinandersetzung mit christlichen Wertvorstellungen, die Förderung eigenverantwortlichen Denkens und Handelns sowie die Fähigkeit, zu religiösen und ethischen Fragen begründet Stellung zu nehmen. Das Material eröffnet Zugänge zu den Kompetenzbereichen Mensch, Welt und Verantwortung, Gott, Jesus Christus und Kirche. Besonders bedeutsam ist die Verknüpfung von theologischen Fragestellungen mit konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen, die den Lernenden aus ihrer eigenen Lebenswelt bekannt sein können.


Aus religionspädagogischer Perspektive liegt der besondere didaktische Wert der Unterrichtseinheit darin, dass christlicher Glaube nicht ausschließlich als theoretisches Wissen über religiöse Traditionen vermittelt wird, sondern als Grundlage verantwortlichen Handelns erfahrbar wird. Die Lernenden begegnen mit Alyn und Tezebit zwei jungen Menschen, die sich für andere einsetzen und damit zeigen, dass gesellschaftliche Verantwortung bereits im Jugendalter übernommen werden kann. Diese lebensweltliche Nähe bietet Identifikationsmöglichkeiten und regt zur Auseinandersetzung mit eigenen Wertvorstellungen, persönlichen Handlungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Verpflichtungen an. Zugleich ermöglicht das Material eine differenzierte Reflexion darüber, ob Hilfsbereitschaft notwendigerweise religiös begründet sein muss oder auch aus allgemeinen humanitären Überzeugungen entstehen kann. Dadurch werden unterschiedliche religiöse und nichtreligiöse Perspektiven in den Unterricht einbezogen.

Als Einstieg in die Unterrichtseinheit empfiehlt Planet Schule die Auseinandersetzung mit den Begriffen Frieden und Solidarität. Die Lernenden können zunächst in Einzelarbeit eigene Definitionen entwickeln und konkrete Beispiele aus ihrem Alltag sammeln. Anschließend werden die Ergebnisse in Partnerarbeit verglichen und im Unterrichtsgespräch zusammengeführt. Die Lehrkraft kann die Frage aufwerfen, wie Menschen Frieden und Solidarität im schulischen Umfeld, in der Familie, im Freundeskreis oder in der Gesellschaft verwirklichen können. Daran anschließend wird die Frage gestellt, welche besondere Verantwortung Christinnen und Christen für Menschen in Not übernehmen. Auf diese Weise lässt sich der theologische Begriff der Diakonie einführen, der den Dienst am Mitmenschen als grundlegende Aufgabe der Kirche bezeichnet. Die Lernenden erkennen, dass die Kirche neben Gottesdiensten, Verkündigung und religiöser Gemeinschaft auch einen sozialen Auftrag besitzt. Für diese Einstiegsphase kann das von Planet Schule vorgeschlagene Arbeitsblatt zur Vertiefung der Begriffe Frieden und Solidarität aus der Unterrichtseinheit „Glaube und Kirche“ verwendet werden.

Vor der Filmvorführung sollten die Lernenden mit dem sozialen Zentrum Petershof und den grundlegenden Fragestellungen der Dokumentation vertraut gemacht werden. Dabei empfiehlt sich eine kurze Einführung in die gesellschaftlichen Herausforderungen von Armut, sozialer Benachteiligung und Migration. Die Lehrkraft sollte darauf achten, dass Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht ausschließlich als passive Empfänger von Hilfe dargestellt werden. Vielmehr gilt es, ihre Würde, ihre individuellen Lebensgeschichten und ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten anzuerkennen. Die Lernenden können sich bereits vor dem Film mit der Frage beschäftigen, weshalb Menschen anderen helfen und welche Bedeutung freiwilliges Engagement für eine solidarische Gesellschaft besitzt.

Während der Filmvorführung bietet sich eine arbeitsteilige Erarbeitung an. Die Klasse wird in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe beschäftigt sich mithilfe von Arbeitsblatt 1 mit Alyn und ihrem ehrenamtlichen Engagement im Petershof, während die zweite Gruppe anhand von Arbeitsblatt 2 die Erfahrungen und Aufgaben von Tezebit untersucht. Die Lernenden erhalten den Auftrag, die jeweiligen Tätigkeiten, persönlichen Motivationen und Einstellungen der beiden jungen Frauen zu erfassen. Besonders wichtig ist die Frage, welche Bedeutung die Unterstützung anderer Menschen für ihr eigenes Leben besitzt. Durch die arbeitsteilige Beobachtung wird die Aufmerksamkeit auf ausgewählte Inhalte gelenkt und eine vertiefte Auseinandersetzung mit den porträtierten Personen ermöglicht.

Nach der Filmvorführung können die Lernenden zunächst mit einer Person zusammenarbeiten, die denselben Beobachtungsauftrag bearbeitet hat. In dieser Partnerarbeitsphase werden die Ergebnisse verglichen, ergänzt und sprachlich präzisiert. Anschließend bereiten die Lernenden ein fiktives Interview vor. Eine Person übernimmt die Rolle der interviewenden Person, während die andere die Perspektive von Alyn beziehungsweise Tezebit einnimmt. In der Präsentation werden die Erfahrungen, Motive und Überzeugungen der beiden Frauen aus ihrer jeweiligen Perspektive dargestellt. Diese Methode fördert die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel, zur Empathie und zur adressatengerechten Kommunikation. Zugleich ermöglicht sie eine aktive Verarbeitung der Filminhalte und unterstützt die Entwicklung eines differenzierten Verständnisses für ehrenamtliches Engagement.

Eine weitere Erarbeitungsphase widmet sich der Frage „Was wollen Christen?“. Hierfür stellt Planet Schule Arbeitsblatt 3 in zwei unterschiedlichen Anforderungsniveaus zur Verfügung. Auf dem grundlegenden Niveau beschäftigen sich die Lernenden mit Aussagen über christliche Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Sie unterscheiden zutreffende von unzutreffenden Aussagen und entwickeln eigene Vorschläge für soziales Handeln. Auf dem mittleren Niveau werden biblische Aussagen ergänzt und ein Schaubild zur Nächstenliebe aus dem Film erläutert. Für den gymnasialen Religionsunterricht empfiehlt es sich, diese Aufgaben durch eine eigenständige Auslegung biblischer Texte zu vertiefen. Besonders geeignet sind das Doppelgebot der Liebe in Markus 12,28 bis 34 und das Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Lukas 10,25 bis 37. Die Lernenden können untersuchen, welche Bedeutung die Liebe zu Gott und die Liebe zum Mitmenschen im christlichen Glauben besitzen und weshalb Nächstenliebe nicht auf die eigene religiöse oder soziale Gemeinschaft begrenzt werden darf.

Die biblischen Texte können anschließend mit der Arbeit des Petershofs verglichen werden. Die Lernenden arbeiten heraus, dass christliche Nächstenliebe nicht allein eine innere Haltung bezeichnet, sondern konkretes Handeln verlangt. Sie erkennen, dass die Unterstützung bedürftiger Menschen, persönliche Zuwendung und gesellschaftliche Solidarität Ausdruck einer christlich begründeten Verantwortung sein können. Gleichzeitig sollte im Unterricht verdeutlicht werden, dass vergleichbare Formen sozialen Engagements auch aus nichtreligiösen Motiven entstehen. Dadurch wird vermieden, Hilfsbereitschaft ausschließlich einer bestimmten Glaubensgemeinschaft zuzuschreiben. Die Lernenden werden vielmehr dazu angeregt, unterschiedliche Begründungen ethischen Handelns zu vergleichen und gemeinsame Wertvorstellungen zu erkennen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Materials ist die Frage „Warum gibt es Böses auf der Welt?“. Diese Fragestellung eröffnet einen Zugang zum theologischen Problem der Theodizee. Die Lernenden setzen sich damit auseinander, wie sich die Existenz von Leid, Krieg, Krankheit und Gewalt mit dem Glauben an einen guten und allmächtigen Gott vereinbaren lässt. Das vierte Arbeitsblatt bietet hierzu ebenfalls Aufgaben auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus. Während auf dem grundlegenden Niveau eigene Vorstellungen formuliert, Bilder zugeordnet und vorgegebene Textbausteine ergänzt werden, beschäftigen sich die Lernenden auf dem mittleren Niveau mit möglichen Antworten aus dem Film und mit einer theologischen Deutung des Bösen durch Augustinus.

Für den gymnasialen Unterricht empfiehlt sich eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Position des Kirchenvaters Augustinus. Dieser versteht das Böse nicht als eigenständige, von Gott geschaffene Wirklichkeit, sondern als Mangel beziehungsweise Verlust des Guten. Moralisches Böses entsteht nach seiner Auffassung insbesondere durch den Missbrauch menschlicher Freiheit. Die Lernenden können diese Position zunächst in eigenen Worten erläutern und anschließend kritisch prüfen. Dabei sollte deutlich werden, dass die augustinische Deutung zwar einen Erklärungsansatz für menschlich verursachtes Unrecht bietet, jedoch die Frage nach Naturkatastrophen, Krankheiten und anderem nicht unmittelbar durch menschliche Entscheidungen verursachtem Leid nicht vollständig beantwortet. Auf diese Weise werden die Lernenden dazu befähigt, theologische Erklärungsmodelle zu verstehen, deren Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und eigene begründete Urteile zu entwickeln.

Methodisch eignet sich für diese Unterrichtsphase ein philosophisches Unterrichtsgespräch. Die Lehrkraft kann die Frage stellen, weshalb ein guter Gott Leid zulässt und welche Antworten Menschen im Laufe der Religionsgeschichte darauf entwickelt haben. Die Lernenden sammeln zunächst mögliche Erklärungen, vergleichen diese mit der Position des Augustinus und diskutieren anschließend deren Überzeugungskraft. Wichtig ist eine offene Gesprächsatmosphäre, in der religiöse Zweifel, kritische Fragen und unterschiedliche Weltanschauungen ausdrücklich zugelassen werden. Gerade bei der Auseinandersetzung mit persönlichen Leiderfahrungen sollte die Lehrkraft sensibel vorgehen und darauf verzichten, persönliche Erfahrungen der Lernenden einzufordern. Die Beschäftigung mit der Theodizeefrage dient nicht der Vermittlung einer einzigen verbindlichen Antwort, sondern der Förderung theologischer Reflexionsfähigkeit und religiöser Mündigkeit.

Zur Vertiefung schlägt Planet Schule ein Schreibgespräch auf der Grundlage ausgewählter Filmzitate vor. Hierfür werden die Aussagen auf großen Papierbögen im Klassenraum ausgelegt. Die Lernenden bewegen sich zwischen den verschiedenen Stationen und halten ihre Gedanken, Fragen und Stellungnahmen schriftlich fest. Anschließend können sie auf die Beiträge anderer reagieren, Gegenargumente formulieren oder zustimmende Ergänzungen vornehmen. Diese Methode ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen, ohne dass alle Lernenden ihre Gedanken unmittelbar mündlich vor der gesamten Klasse äußern müssen. Sie eignet sich deshalb besonders für heterogene Lerngruppen und fördert die Fähigkeit, andere Meinungen respektvoll wahrzunehmen und eigene Überzeugungen argumentativ zu begründen.

Eine weitere Möglichkeit der Ergebnissicherung besteht in der Erstellung eines Zeitungsartikels mit dem Titel „Gelebte Kirche: Der Petershof“. Die Lernenden verfassen einen sachlichen Bericht über die Einrichtung, stellen die Aufgaben der Mitarbeitenden dar und erläutern die Bedeutung des sozialen Engagements für die Gesellschaft. Dabei sollen sie die im Unterricht erarbeiteten Fachbegriffe angemessen verwenden und den Zusammenhang zwischen christlicher Nächstenliebe und praktischem Handeln verdeutlichen. Für leistungsstärkere Lernende kann diese Aufgabe um einen kommentierenden Abschnitt erweitert werden, in dem sie beurteilen, welche gesellschaftlichen Aufgaben kirchliche Einrichtungen übernehmen sollten und welche Grenzen freiwilliges Engagement besitzt. Die Schreibaufgabe fördert sowohl die fachliche Sicherung als auch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit und die Fähigkeit zur adressatengerechten Darstellung.

Für eine weiterführende Unterrichtssequenz kann das Material mit der Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung der Kirche verbunden werden. Die Lernenden untersuchen, welche Aufgaben kirchliche Einrichtungen in einer pluralistischen Gesellschaft übernehmen und wie sich ihr Engagement von staatlichen Sozialleistungen unterscheidet. Dabei bietet sich eine Diskussion darüber an, ob die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen vor allem Aufgabe des Staates, der Kirche oder der gesamten Gesellschaft ist. Die Lernenden entwickeln Argumente, vergleichen unterschiedliche Verantwortungsbereiche und erkennen, dass staatliche Sozialpolitik, kirchliche Sozialarbeit und individuelles Engagement einander ergänzen können. Gleichzeitig sollte deutlich werden, dass die Sicherung grundlegender sozialer Rechte nicht allein von freiwilliger Hilfsbereitschaft abhängig sein darf.

Ein besonders handlungsorientierter Zugang besteht darin, die Lernenden soziale Einrichtungen in ihrem eigenen Umfeld recherchieren zu lassen. Sie können untersuchen, welche Hilfsangebote in ihrer Stadt oder Gemeinde existieren, welche Menschen dort Unterstützung erhalten und welche Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements bestehen. Denkbar sind die Erstellung eines Informationsplakats, die Vorbereitung eines Interviews mit Mitarbeitenden einer sozialen Einrichtung oder die Entwicklung einer freiwilligen schulischen Hilfsaktion. Die praktische Auseinandersetzung sollte stets durch eine Reflexionsphase ergänzt werden, in der die Lernenden ihre Erfahrungen mit den christlichen Grundgedanken der Nächstenliebe, Solidarität und Menschenwürde verbinden.

Für die Differenzierung innerhalb einer gymnasialen Lerngruppe bietet das Material vielfältige Möglichkeiten. Lernende, die eine stärkere Strukturierung benötigen, können mit vorgegebenen Leitfragen, Begriffskarten und vereinfachten Texten arbeiten. Leistungsstärkere Lernende können komplexere theologische Positionen untersuchen, biblische Aussagen eigenständig auslegen oder gesellschaftliche Fragestellungen argumentativ erörtern. Die unterschiedlichen Aufgabenformate ermöglichen sowohl individuelle Lernwege als auch kooperative Arbeitsformen. Durch den Wechsel zwischen Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Unterrichtsgespräch und schriftlicher Reflexion werden unterschiedliche Lernvoraussetzungen berücksichtigt.

Bei der Leistungsbewertung sollten insbesondere die sachgerechte Wiedergabe der Filminhalte, die Verwendung theologischer Fachbegriffe, die Fähigkeit zur Deutung biblischer Aussagen, die Qualität ethischer Argumentationen und die Entwicklung begründeter Urteile berücksichtigt werden. Persönliche religiöse Überzeugungen oder die Bereitschaft zu freiwilligem sozialem Engagement dürfen nicht Gegenstand der Bewertung sein. Entscheidend ist vielmehr, ob die Lernenden unterschiedliche Positionen verstehen, kritisch reflektieren und nachvollziehbar begründen können.

Die von Planet Schule vorgeschlagene Unterrichtseinheit ist für eine Unterrichtsdauer von etwa 45 bis 60 Minuten konzipiert. Für den gymnasialen Religionsunterricht empfiehlt sich jedoch eine Erweiterung auf zwei bis vier Unterrichtsstunden, um insbesondere die biblischen Grundlagen der Nächstenliebe und die Theodizeefrage vertieft bearbeiten zu können. Das Material eignet sich sowohl als eigenständige Unterrichtseinheit als auch als Bestandteil einer umfangreicheren Unterrichtsreihe zu den Themen Kirche und Gesellschaft, Nachfolge Jesu, christliche Ethik und Verantwortung für die Welt. Sein besonderer religionspädagogischer Wert besteht darin, dass es konkrete Beispiele gelebter Nächstenliebe mit grundlegenden theologischen Fragen verbindet und die Lernenden dazu anregt, über den Zusammenhang von Glauben, Verantwortung und eigenem Handeln nachzudenken

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

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